onsdag, december 14, 2011

Nachrichten vom 14. Dezember 2011

Schweden - Politik
Obwohl die Mehrheit des schwedischen Parlaments, außer dem Vorsitzenden der Volkspartei, Jan Björklund, dagegen sind, dass Schweden am europäischen Finanzpakt teilnimmt, will sich Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt abwartend verhalten, da er der Meinung ist, dass Schweden bei allen europäischen Entscheidungen teilnehmen soll, was nur durch den Anschluss an den Europakt möglich ist. Reinfeldt hofft bis März, wenn die Entscheidung fallen muss, andere Parteien in seine Richtung steuern zu können, zumal ihn die Meinung des Volkes bei kaum noch einer Entscheidung interessiert.

Schweden - Wirtschaft
Nachdem Schweden vor kurzem in mehrere Stromgebiete eingeteilt wurde, kommen nun die ersten Rechnungen bei den Kunden in Südschweden an, mit einer Preiserhöhung von bis zu zehn Öhre pro Kilowattstunde. Die ersten Kunden, die mit ihren Stromlieferanten eine mehrjährige Preisabsprache haben, haben nun Klage beim Verbraucheramt eingereicht, da sie diese Preiserhöhungen für unrechtmäßig halten. Nachdem die Stromgesellschaften vom Verbraucheramt kontaktiert wurden, sprechen sie nun von einem Versehen, weisen aber gleichzeitig darauf hin, dass sie nun bei einige Verträgen mit Verlust fahren müssen, da der Staat nun zwar höhere Abgaben fordert, anderseits aber kleine Unternehmen mit langfristigen Verträgen nicht entschädigt.

Schweden - Wirtschaft
Der schwedische Handel spürt einen Kaufrückgang wie seit 15 Jahren nicht mehr, wobei insbesondere Bauwaren, Möbel und Elektronik davon betroffen sind. Da die Regierung bereits ankündigte, dass es zu keinen Steuererleichterungen kommen wird, wird sich der Rückgang bis zum Jahr 2013 fortsetzen. Die einzigen Gewinner der Kaufkrise sind Firmen, die Sportartikel und Gesundheitsartikel anbieten. Einen wahren Aufschwung erlebt hingegen der Handel über Internet.

Schweden - Arbeitsmarkt
Nach Aussagen des schwedischen Arbeitsamts geht die Anzahl der Arbeitslosen seit November steil nach oben. Die Anzahl der Kündigungen hat sich mit 6500 Personen im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Gegenwärtig sind beim Arbeitsamt nahezu 400.000 Arbeitslose gemeldet. Die größte Arbeitslosigkeit verzeichnet man gegenwärtig in den Regionen Uppsala und Gävleborg.

Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

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