lördag, februari 04, 2017

Nachrichten, 4. Februar 2017

Schweden - Politik
Während eines Treffens der Spitzenpolitiker der Zentrumspartei in Göteborg sprach Annie Lööf, die Vorsitzende der Partei, davon die Gesellschaft gerechter zu machen und schlägt daher zwei wichtige Maßnahmen vor. Lööfs Meinung nach sollen Arbeitgeber, die Langzeitarbeitslose beschäftigen für diese zwei Jahre lang von den Arbeitgeberabgaben befreit werden, zum anderen will sie die Grundsteuer für alle Personen abschaffen, die in ländlichen Gebieten ein Gebäude kaufen um dort eine wirtschaftliche Aktivität zu betreiben, da dies die Entvölkerung verhindert und Arbeitsplätze schafft.

Schweden - Verkehr
Da auf allen Fähren, die in Schweden anlegen, Alkohol zu relativ günstigen Preisen angeboten wird, was zur Folge hat dass viele Autofahrer etwas angetrunken mit ihrem Fahrzeug von der Fähre fahren, will die schwedische Regierung nun in 23 Häfen und der Öresundbrücke automatische Alkoholkontrollen einführen, so dass alkoholisierte Fahrer nach dem Blasen in einen Trichter unmittelbar aussortiert werden können und von der Polizei empfangen werden. Bisher wurde diese Methode an den Schranken der Ausfahrten in Göteborg und Stockholm mit großem Erfolg getestet.

Schweden - Gesellschaft
Nach den Zahlen des Statistischen Amts hat sich die Anzahl der Ehepaare, die sich nach dem 60. Geburtstag für eine Scheidung entscheiden innerhalb der letzten 15 Jahre verdoppelt. Im vergangenen Jahr waren es bereits rund 4000 Personen diesen Alters, die die Scheidung beantragten. Nach Forschern fühlen sich heute zum einen die meisten Personen dieses Alters noch völlig gesund und aktiv, zum anderen führt die Pensionierung dazu dass Paare plötzlich viel mehr Zeit gemeinsam verbringen und plötzlich die unterschiedlichen Interessen des Partners entdecken.

Schweden - Gesellschaft
Während die Null-Zinsen einen Hauskauf interessant machen und einen Teil der Bevölkerung zum Konsum auf Kredit verführen, zeigt dies bei Pensionären eine Kehrseite, denn die Angestelltenrente hängt ebenfalls von den Zinsen ab. Da diese Pensionen in Fonds angelegt sind und zudem Verwaltungsgebühren fällig werden, werden sehr viele Pensionäre nun nicht einmal mehr die Summe ausbezahlt bekommen, die sie tatsächlich einzahlten. Bei einigen der Pensionsverwaltungen wird die Pension, vor Abzug der Steuer, bereits nur noch bei 80 Prozent der vorher vorgesehenen Summe liegen.

Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

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